Medien wecken die Faszination der Jugendlichen. Sie werden vielseitig genutzt und haben zudem das Image des Modernen. Mit der Möglichkeit Medien selber zu gestalten, kann man Jugendliche für Bildungsprojekte gewinnen.
Medienprojekt „Radio Global“
Alter: 14-18 Gruppengröße: 5-12 Dauer: ca. 4x 2Stunden pro Sendung
Keiner der teilnehmenden Jugendlichen hatte sich vorher mit dem Thema Globalisierung beschäftigt, einige nicht einmal das Wort gekannt. Auf dem Vortreffen erhielten sie eine kurze Einführung und wählten dann 3 Themen aus, die sie für besonders interessant hielten. Dies waren HIV/AIDS, globale Medien und Kinderarbeit. Die Jugendlichen machten Interviews, recherchierten Informationen, führten Straßenumfragen durch. Dazu wurde ein Radio-Quiz, ein Hörspiel zur Jeansproduktion, HIV/AIDS-Aufklärungsspots sowie ein Hip-Hop-Song produziert.
Medienprojekt „2050ff“
Alter: 14-18 Gruppengröße: 8-15 Dauer: 5x 3Std. / 2 Tage Dreh / 3 Tage Schnitt
Wie stellt ihr euch die Welt im Jahre 2050 vor? Wie gehen die Menschen miteinander um? Welche Probleme gibt es? Wer sind die Bösewichte und wer die Guten? Genau diese Vorstellungen über die Welt von Morgen werden in einen Kurzfilm gepackt, der den Zuschauer auf eine spannende Reise in die Zukunft mitnimmt. Dabei ist es den Jugendlichen überlassen, ob sie eine Soap, einen Krimi, ein Familiendrama oder einen Horrorfilm drehen wollen.
Aber a propos Zukunft - 2050 werden wir noch erleben und wer weiß, vielleicht trifft unser Film genau ins Schwarze. Um nicht völlig ins Fantastische abzugleiten, versuchen die Teilnehmenden verschiedene Zukunftsszenarien aus aktuellen Trends zu entwickeln. Ihr Zukunftsbild übertragen sie dann auf die Biografien der einzelnen Charaktere.
Medienprojekt „Ländervideo Transnistrien“
Alter: 16+ Gruppengröße: 5-10 Dauer: 10 Tage in Transnistrien, 5 Tage Schnitt

Die Teilnehmenden erstellten während des Aufenthalts in Moldawien und des Rückbesuchs in Deutschland ein Video über die Lebenssituation (soziale, wirtschaftliche, politische Lage sowie die Bildung und Berufsperspektiven) in der östlichen Teilrepublik Transnistrien, die sich unabhängig erklärt hat, international aber nicht anerkannt wird. Motiviert durch das Video forschten sie nach den internationalen Zusammenhängen des Konflikts und machten sich Gedanken über Möglichkeiten der Entwicklungshilfe.
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